Análisis
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Guernica von Pablo Picasso

 

1937

Vinyl auf Leinwand

351 x 782 cm

Reina Sofía, Madrid

 

Die riesige Leinwand wird Picasso von der republikanischen Regierung für den spanischen Pavillon auf der Weltausstellung in Paris 1937 mitten im Spanischen Bürgerkrieg in Auftrag gegeben. Wenige Monate später findet der

Die riesige Leinwand wird Picasso von der republikanischen Regierung für den spanischen Pavillon auf der Weltausstellung in Paris 1937 mitten im Spanischen Bürgerkrieg in Auftrag gegeben. Wenige Monate später findet der Angriff auf die baskische Bevölkerung in Guernica statt, eine Generalprobe für das Flächenbombardement, das typisch für den Zweiten Weltkrieg werden wird. Picasso beginnt sofort, tief beeindruckt von dem Ereignis, mit vorbereitenden Studien und vervollständigt das Werk in wenig mehr als einem Monat. Während des Arbeitsprozesses bleibt die Farbpalette absichtlich reduziert auf eine Skala von Grautönen, vielleicht als Verarbeitung der Pressefotografien, die Picasso den ersten Eindruck von der Nachricht vermittelten.

 

statt, eine Generalprobe für das Flächenbombardement, das typisch für den Zweiten Weltkrieg werden wird. Picasso beginnt sofort, tief beeindruckt von dem Ereignis, mit vorbereitenden Studien und vervollständigt das Werk in wenig mehr als einem Monat. Während des Arbeitsprozesses bleibt die Farbpalette absichtlich reduziert auf eine Skala von Grautönen, vielleicht als Verarbeitung der Pressefotografien, die Picasso den ersten Eindruck von der Nachricht vermittelten. Der Kubismus befreit sich hier von seinen geometrischen Fesseln sowie seiner starken formalen Disziplin und beweist, dass er ein geeignetes Mittel ist, um politische und universelle Nachrichten zu gestalten. Um die Fähigkeit zur Kommunikation zu vervielfachen, erzielt Guernica eine originelle Synthese aus den Hauptlektionen der künstlerischen Avantgarde: der Kubismus selbst, aber auβerdem, der Expressionismus und der Surrealismus.

 

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